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Tätigkeiten

Ausserordentliche GV am 25. November im Hotel/Reaturant Waldstätterhof in Luzern

Die ausserordentliche GV wurde nötig, weil durch die Restrukturierung im Zusammenhang mit der Projektarbeit von Andreas Piattini "Neuausrichtung des Managementes des historischen Erbes der Zentralbahn" ein Neu-Anfang mit allen beiteiligten Partnern angestrebt wird und zu diesem Zwecke der Vereinsname, das Logo usw. von den Mitgliedern des Vereins BNB genehmigt werden müssen. Ebenso werden die Verwaltungsräte der Zentralbahn und der SBB Historic über diesen Sachverhalt abstimmen.

Die Traktanden umfassten folgende Punkte:

  1. Begrüssung (längere Einleitung und Erklärung des Präsidenten BNB, Kurt Doebeli)
  2. Genehmigung der Traktandenliste
  3. Abstimmung zur Übernahme der Grundlagen des Projektkonzeptes "Neuausrichtung des Managementes des historischen Erbes der Zentralbahn" von Andreas Piattini, inklusive Organigramm

Das Projektkonzept und das Organigramm wird angenommen

  1. Abstimmung Namensänderung auf Verein zb Historic

Der bevorstehende Neuanfang soll nach Aussen sichtbar sein und neue Zeichen setzen. Es ist auch eine Bedingung der beteiligten Partner. Der Wiedererkennungswert soll für den Verein BNB, Zentralbahn AG und SBB Historic sichtbar sein. Die Änderungen des Namens auf Verein zb Historic wird angenommen

  1. Abstimmung Logo

Ein neuer Name zieht auch ein neues Logo mit sich. Auch da muss der Wiedererkennungswert der beteiligten Partner sichtbar sein. Ein Entwurf wurde mit der Einladung der ausserordentlichen GV versendet. Einzig in der Gross- und Kleinschreibung werden noch Änderungen vorgenommen. Der Logo-Entwurf wird angenommen.

  1. Wahl des Präsidenten und Vize-Präsidenten

Da der Verein BNB mit seinem Vorstand bis zur nächsten ordentlichen GV (Reorganisation) bestehen bleibt und die Vorstandsmitglieder an der vergangenen GV neu gewählt wurden, ist dieser Punkt nicht mehr von Bedeutung, bzw. gegenstandslos. Es gibt keine Abstimmung

  1. Diverses

Mehrere Fragen werden von den Mitgliedern gestellt. Unter anderem auch die Frage zur Zusammenarbeit mit der Ballenbergdampfbahn (BDB): Im Jubiläumsjahr 2013 wird eine Zusammenarbeit nicht nur für diesen Anlass, sondern generell angestrebt. Auch schon im nächsten Jahr (2012) wird die historische elektrische Traktion des Vereins zb Historic benötigt, weil in Giswil die Drehscheibe demontiert wird. Martin Schwertfeger, Präsident der BDB, stellte den Vorschlag in den Raum, die Fahrten auch für Schulungsfahrten von Lokpersonal auf den historischen Fahrzeugen zu verwenden. Die Anfrage wurde wohlwollend von Herrn Hofstetter (SBB Historic) und Herrn Züger (zb) zur Prüfung aufgenommen. Herr Hofstetter erklärte, dass das Rollmaterial grundsätzlich an den Verein zb Historic als Dauerleihgabe mit Gebrauchsüberlassung gehe. Die damit verbundenen Verträge dürften diesem Vorhaben nicht im Wege stehen.

Fazit:

Mit der ausserordentlichen GV und den damit verbundenen Abstimmungen, wurden die Weichen in eine neue vielversprechende und nachhaltige Zukunft gestellt. Herzlichen Dank!

 

 

Überführung der HGe 4/4 I von Stansstad nach Engelberg am 04.10.2011

Durch die beengten Platzverhältnisse in der Werkstatt der zb in Stansstad erhält der Muni einen "Ausflug" nach Engelberg, wo er in der Remise geschützt auf die weitere Inbetriebnahme wartet.

Bei schönstem Herbstwetter wurde die Lok aus der Werkstatt in Stansstad geschoben und für die Schiebefahrt vorbereitet. Der Steuerstromkreis konnte für die Stirnbeleuchtung wieder in Betrieb genommen werden, was das erste aktive Zeichen dieser Lok nach Jahren des Wartens bedeutet. Ebenfalls wurde der Lauf des Stufenschalters und des Wendeschalters kontrolliert. Hier zeigt sich die besondere Pflege des Werkstätte-Personals in Meiringen, dem der Muni in den aktiven Jahren zuteil wurde: diese elektro-mechanischen Teile laufen auch heute noch "wie durch Butter".

Ein Vorschau über die Fahrt ist im Videoarchiv aufgeschaltet.

HGe 4/4 I in Stansstad

Letzte Vorbereitungen an der Lok vor der Fahrt nach Engelberg auf dem Werkstattgelände der Zentralbahn in Stansstad.

Foto: Beatrice Huwyler, BNB

Direkt von Stansstad aus wird die Lok mit Vmax 40 km/h nach Engelberg geschoben. Die Schiebeleistung erbringt der BDeh 4/4 Nummer 4

Foto: Rolf Huwyler, BNB

Einziger Kreuzungshalt in Grafenort. Dieser Diensthalt wird für die Lagerkontrolle genutzt, die erwartungsgemäss "cool" ausfällt. (Die Lager erzeugen keine übermässige Wärme, was auf einen Heissläufer deuten würde)

Foto: Rolf Huwyler, BNB

In enger Zusammenarbeit mit der Zentralbahn verlässt die HGe 4/4 I Stansstad als Zug 32056 und reiht damit Permiere an Premiere, da noch nie ein Triebfahrzeug der HGe 4/4 I-Reihe in Richtung Engelberg gefahren ist.

Im Bahnhof Luzern wurde der HGe 4/4 I leider auch ein kleines Grafity verpasst, was bei diesem strahlenden Licht sehr gut bei der Schrift "CFF" erkennbar ist. (Wurde mit Grafity-Entferner behandelt, was auch die Grundfarbe in Mitleidenschaft gezogen hat)

Foto: Rolf Huwyler, BNB

Das Kraftpaket "Muni" steht in Grafenort bereit, um die neue Rampe nach Engelberg zu befahren.

Foto: Rolf Huwyler, BNB

Grafenort um 15.06 Uhr

Foto: Rolf Huwyler, BNB

Bei mildem Sonnenschein kommt das alte SBB-Grün besonders gut zum Vorschein, nur das Grau ist im Verlaufe der Jahre ausgebleicht.

Foto: Rolf Huwyler, BNB

Kurz vor der ersten Zahnstangen-Einfahrt im Tunnel nach Engelberg

Foto: Christian Stöcklin, BNB

Historischer Moment: erstmals greifen die Zahnräder der HGe 4/4 I in die Zahnstange Richtung Engelberg

Foto: Christian Stöcklin, BNB

 

Die HGe 4/4 I 1992 hat Engelberg ohne Probleme erreicht und präsentiert sich im bestem Berglicht.

Foto: Christian Stöcklin, BNB

Begleitet von Fotografen fährt der Muni in das Remisengleis in Engelberg

Foto: Christian Stöcklin, BNB

 

 

 

 

Info-Veranstaltung für Mitglieder und historisch Interessierte in Stansstad am 23.09.2011

Die Zusammenarbeit zwischen BNB, zb (Zentralbahn) und SBB Historic äussert sich ein erstes Mal in einer Info-Veranstaltung in der Werkstätte der zb in Stansstad. Grund dieser Veranstaltung ist das gemeinsame Ziel, historische Loks und Wagen aus der elektrischen Epoche wieder zum Fahren zu bringen und damit das historsiche Erbe der LSE (Luzern-Stans-Engelbergbahn) und der einzigen Schmalspurbahn der SBB am Brünig einer breiten Öffentlichkeit (wieder) zugänglich zu machen.

Renato Fasciati (Geschäftsleiter Zentralbahn) eröffnete in seiner Rede die Veranstaltung und betonte mehrfach, wie wichtig in dieser Phase die Zusammenarbeit zwischen den drei Partnern ist und das die Vergangenheit, in der nicht immer alles zur Zufriedenheit abgelaufen ist, ruhen solle. Somit stelle nun diese Info einen Neu-Anfang dar, in der alles daran gesetzt wird, das ehrgeizige Ziel Stück um Stück zu verwirklichen. Dazu brauche es aber, wie in jedem Verein, viele Freiwillige.

Nach dieser Eröffnungrede richtete der Präsident BNB, Kurt Doebeli, seine Worte an die Versammelten und bekräftigte die gemeinsame Stossrichtung.

Als Abschluss führte Christian Stöcklin in einem gekonnten Bildervortrag durch die bewegte Geschichte des Vereins BNB.

Was die Interessierten nicht wussten, war das Highlight nach der angeregten Diskussionsrunde. Als symbolischen Akt fuhr die Lok HGe 4/4 I in die Werkstatthalle der zb. Unter Applaus wurde diese spezielle Lok in Stansstad begrüsst. In diesem Augenblick kam wirklich Gänsehaut-Stimmung auf. Es war allen Beteilgten anzumerken, dass diese erste physische Handlung tragenden Charakter für die Zukunft in sich hatte. (Video zur Überfuhr und der Vorstellung der HGe 4/4 I in Stansstad in unserem Videoarchiv)

Wir wünschen allen, die in irgendeiner Form für diese Zukunft einstehen, gutes Gelingen und dass möglichst viele Beigeisterte nun mit ihrer Hilfe das ehrgeizige Ziel verwirklichen; damit auch in Zukunft immer wieder mal Gänsehaut-Momente entstehen können.

Überfuhr der HGe 4/4 I von Luzern nach Stansstad:

Die Hge 4/4 I ist bereit den Bahnhof Luzern nach Stansstad zu verlassen

Foto: Kurt Doebeli, BNB

Auch der Te I 199 verlässt in dieser Überfuhr den Bahnhof Luzern (sehr wahrscheinlich für immer)

Foto: Kurt Doebeli, BNB

Mit dem BDeh 4/4 Nr. 7 wird der Muni in den Güterbahnhof Luzern zur Abfahrt rangiert.

Foto: Kurt Doebeli, BNB

Rangierfahrt gegen den am Prellbock abgestellten Te I 199

Foto: Kurt Doebeli, BNB

Das Gespann ist in Stansstad auf dem Gelände der Werkstatt angekommen.

Foto: Christian Stöcklin, BNB

Für die Präsentation im Anschluss an die Info-Veranstaltung wird die HGe 4/4 I an die Spitze in der Werkstatthalle rangiert.

Foto: Rolf Huwyler, BNB

 

Info-Veranstaltung:

Mitglieder und historisch Interessierte treffen zur Info-Verantaltung ein

Foto: Rolf Huwyler, BNB

Andreas Piattini, Leiter Human Ressource (HR) der Zentral-Bahn, stellt das Projekt vor.

Foto: Rolf Huwyler, BNB

Mit Staunen und Freude unter den Beteiligten wird die HGe 4/4 I hineingestossen.

Foto: Rolf Huwyler, BNB

 

 

 

 

Verhandlungen mit Zentralbahn

Auf Grund eines Projektes seitens der Zentralbahn, das zum Ziel hat, die historischen Fahrzeuge am Brünig wieder betriebstauglich zu machen, ist derzeit der Vorstand BNB intensiv mit der Zentralbahn in Verhandlungen und Workshops eingebunden. Es stimmt uns zuversichtlich, das nach 16 Jahren seit der Gründung der BNB, die Bedeutung unserer Sammlung wahrgenommen wird. Um sich näher kennenzulernen und die weiteren Schritte zu besprechen sind einige Mitglieder der Geschäftsleitung ZB unter der Führung von R. Fasciati und der Vorstand BNB am Donnerstag 04.08.2011 in Stansstad zusammengekommen.

Erste Sitzung im Geschäftsleitungszimmer der ZB. v.l.n.r.: Kurt Doebeli (Präsident BNB), Christian Stöcklin (Vizepräsident BNB), Andreas Piattini (Leiter HR ZB), Gerhard Züger (Leiter Produktion ZB), Renato Fasciati (Geschäftsführer ZB), Beat Wuhrmann (Medien BNB), Oliver Beretta (Infrastruktur BNB), Hansruedi Kreienbühl (Kassier BNB) Foto: Rolf Huwyler, BNB

In den Projektsitzungen ist auch die SBB Historic vertreten, die ebenfalls am gleichen Strick ziehen will. In dieser Konstellation kann nun ein geregelter Aufbau eingeleitet werden. Das Ziel, historische Loks und Wagen auf den Schienen der Zentralbahn zu bewegen und damit die wechselvolle Geschichte der LSE und der SBB Brünig als lebende Zeitzeugen darzustellen, liegt mit diesem neuen Esprit nicht mehr allzu fern.

 

Arbeitstage

Arbeits-Nacht am 28./29.10.2010

Damit unser Werzeugwagen von den Stammgleisen Alpnach-Dorf und später Alpnachstad zu unserer Remise ohne Gleisanschluss gelangen kann, war wieder einmal eine Nachtaktion mit Kranunterstützung erforderlich. Das Zeitfenster wurde anlässlich des Totalumbaus in Alpnachstad geplant, in der sowieso die Fahrleitung der ZB ausgeschaltet war. Nach der Überführung nach Alpnach-Dorf zog in dieser Nacht die Baudienstcrew den Wagen nach Alpnachstad, wo unser Abgleisteam schon sehnsüchtig wartete. (ca. 23.00 Uhr)

Mit einem schweren Lastwagenkran der Firma Abächerli wurde der Werkzeugwagen nach und nach vom Stammgleis auf unser nächstes Remisengleis verschoben. Nach ca. zweieinhalb Stunden Milimeterarbeit stand der ex X4 9998 auf den Depotgleisen. Trotz der Genugtuung nun einen weiteren Wagen auf den Schienen in Alpnachstad zu haben, bleibt ein schaler Nachgeschmack; denn mit einer Weichenverbindung wäre diese Aktion einiges schneller, billiger und sicherer über die Bühne gegangen...

Durch einen erneuten Anprall seitens der ZB im Gleis 819 in Luzern konnte die GF-Kupplung nur noch mit einer Rangier-Kuppelstange gekuppelt werden. Damit entfiehlen auch die pneumatischen Bremsapparate und deshalb postierte sich Erwin an der Handbremse. (Foto: Chr. Stöcklin)

Auf geht's! Vorläufig letzte Fahrt von Alpnach-Dorf nach Alpnachstad zum Abgleisen. (Foto: Chr. Stöcklin)

Vom Parkplatz neben der Autobahn konnte der Lastwagen auf das Depotareal fahren und mit dem Kran den Werkzeugwagen vom Stammgleis der ZB (ganz unten rechts) anheben. (Foto: K. Doebeli)

Nach und nach nähert er sich dem Depotareal (Foto: K. Doebeli)

Wie sich der Bahnwagen den BNB-Schienen nähert, so musste sich auch der Kranwagen dementsprechen rückwärts bewegen, damit nicht eine Kranüberlast entsteht. (Foto: K. Doebeli)

Unter dem Drehzapfen des Drehgestells wurde jeweils eine Traverse zum Anheben hindurchgeschoben. (Foto: K. Doebeli)

Am nächsten Tag bei schönstem Herbstwetter präsentiert sich unser Werkzeugwagen auf dem Depotareal. (Foto: K. Doebeli)

 

Arbeitstag am 27.10.2010

Dieser Tag stand nicht ganz im Zeichen eines richtigen Arbeitstages, sondern eher eines Dispositionstages, was nicht minder viel Arbeit bescherte, nur in anderer, resp. in organisatorischer Form. Es galt, den in Luzern stationierten Werkstattwagen nach Alpnachstad zu überführen, da die ZB ab nächstem Jahr für das Gleis in Luzern Standmiete erhalten möchte. Kurios scheint dies in der ersten Betrachtung natürlich nicht zu sein, wenn man aber die Geschichte ein bisschen ausdehnt, kommt dem Verein BNB zu Gute, gerade dieses Gleis 819 vor dem Abbruch gerrettet zu haben. Ohne unsere Intervention wäre dieses Gleis beim Umbau rausgerissen worden. Nun sollen wir ab 2011 dafür zahlen... Jeder kann sich seinen eigenen Reim auf diese Praxis bilden insbesondere wenn die ZB selber jahrelang kommerziell betriebene Fahrzeuge abgestellt hat.

Nach den organisatorischen Hürden wurde nun der Werkstattwagen am 27.10.2010 nach Alpnach Dorf überführt und wird am 28.10.2010 durch die Baudienstfirma Vanoli im Totalunterbruchsfenster (in der Nacht) nach Alpnachstad überführt, wo er von der Stammstrecke abgegleist wird.

Der Werkzeugwagen ex X4 9998 bereit zur Abfahrt in Luzern. (Foto: Chr. Stöcklin)

Ankunft in Alpnachstad am Vormittag des 27.10.2010 mit Tm 599 (Foto: K. Doebeli)

Da der Wagen über den Tag nicht in Alpnachstad bleiben kann, wird er weiter nach Alpnach Dorf überführt. (Foto: K. Doebeli)

Das Ausfahrsignal ist offen und die Fahrt geht neben unserer Remise weiter. (Foto: K. Doebeli)

Ankunft in Alpnach Dorf. Der vorläufigen Bleibe für einen Tag... (Foto: K. Doebeli)

Für den Abstellplatz sind noch mehere Umstellmanöver in Alpnach Dorf nötig. (Foto: K. Doebeli)